Text-Werkstatt


Das Lektorat / Korrektorat sorgt für professionelle Texte

Ein schlecht formulierter Text oder eine Zeitungsanzeige, in der es von Rechtschreibfehlern nur so wimmelt, wirkt laienhaft und dilettantisch.
Fehlerlose, qualitativ hochwertige Texte dagegen zeigen Professionalität und Kompetenz, und steigern damit die Qualität Ihrer Werbung, Ihrer Geschäftsdrucke und auch Ihrer Internetaktivitäten.
Die beiden folgenden Aufgabenbereiche überschneiden sich je nach zu überprüfendem Textobjekt mehr oder weniger. (Ein Lektor, der in einem Verlag arbeitet, ist oft für beide Bereiche zuständig.)

Das Lektorat sorgt für inhaltlich, sprachlich und stilistisch korrekte Texte. Hier wird der Text auf den Leser zugeschnitten: Stimmt der Textaufbau und der rote Faden? Gibt es eine treffendere Formulierung? Ist der Text verständlich formuliert? Enthält er Widersprüche? Erreicht der Text das anvisierte Ziel durch ausreichende Information oder überzeugende Argumente?

Das Korrektorat überprüft sorgfältig den Text hinsichtlich der korrekten Rechtschreibung, Zeichensetzung, Worttrennung und Grammatik. Für eine einheitliche Schreibweise wird ebenfalls gesorgt. Beim Korrekturlesen werden auch eventuell vorhandene typografische Fehler korrigiert wie z.B. eine falsche Zahlengliederung (Telefonzahlen, Bankleitzahl, Kontonummer, Postfach-Zahlen etc.).

Weiter können bei bereits gestalteten Texten Tipps für ein besseres Layout gegeben werden: Übertrumpfen sich die Schlagworte gegenseitig? Was gehört zur Überschrift und was ist erklärender Text? Was gehört zum Blickfang (Eye-Catcher)? Wie wirkt die Gestaltung und die Raumaufteilung? Sind Kontraste enthalten?



Journalistische Texte, Werbetexte, Sach- und Gebrauchstexte

Dieser Bereich nimmt immer mehr Raum ein und wird auch weiterhin ausgebaut. Der kreative Umgang mit Text, Information und sprachlichem Ausdruck macht mir sehr viel Spaß. — Besonderen Wert lege ich auf belegbare Fakten, die widerspruchsfrei und schlüssig sind (wissenschaftliches Arbeiten gehört zu jedem Studium).
Obwohl Online-Journalismus meist mit einem Hungerlohn honoriert wird, gefällt mir an dieser Art des Schreibens besonders, dass sich Querverweise (Links) als Quellennachweise direkt angehängen lassen und dadurch die Informationsmenge erweitern. Immerhin ist das Internet inzwischen die größte Informationsquelle der Welt.

Meine Abneigung gegenüber Werbepropaganda schwankt dagegen in demselben Ausmaß, wie die Werbeflut im Briefkasten und in der Mailbox, da hierzulande meist das falsche Element beworben wird (vergleichen Sie doch mal deutsche und amerikanische Werbung). Dennoch schätze ich als Medienprofi zweckorientierte Werbung, die sich positiv von der Konkurrenz abhebt. — Gerne helfe ich Ihnen bei der Umsetzung Ihrer Werbestrategie.

Als Textprobe hier im folgenden ein Kommentar-Beitrag.



Kommentar zur Meinungsbildung

Die aktuelle Situation in Japan offenbart wieder einmal, wie unreflektiert viele Medien mit kritischen Themen umgehen. Selbstverständlich ist ein Journalist nicht automatisch ein Atom-Experte. Und gerade deshalb muss er breit gefächert recherchieren, damit seine Informationen auf einer soliden Basis stehen. Dazu gehören auch Interviews mit unabhängigen Atom-Experten, die eben nicht auf der Seite der Atom-Lobby stehen.
— Und spricht überhaupt irgend etwas dagegen, sich die Argumente eines Atom-Experten anzuhören, der auf Grund seines Wissens konsequenterweise irgendwann zum Atom-Gegner wurde? Wenn es der Meinungsbildung dient, wohl kaum.

Nach wie vor muss sich also ein interessierter Bürger selbst darum kümmern, wie er die für ihn relevanten Informationen erhält. Genauso selbständig muss er allerdings die Informationen auch aussieben und richtig bewerten können:
<zynisch on> Bild dir deine Meinung! <zynisch off>.
Meiner Meinung nach sollte deshalb das Thema "Medienkritik und Medienkompetenz" mehr Raum im schulischen Lehrstoff einnehmen. Ganz besonders sehe ich das vor dem Hintergrund, dass einige politische Parteien die Ziele "Wählen ab 16 Jahren" und die "Volksabstimmung" anpeilen.

April 2011